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  aktualisiert am:
  08 Dec 09


Klassenlager S-chanf 6. Klasse Ebnet 2005/6
Freitag - 09.09.2005

Heute gingen wir ins Val Trupchun (Nationalpark). Wir bestiegen den Bus bei der Post und fuhren bis zum Anfang des Val Trupchun. Der Parkwächter schimpfte mit Herrn Rohr, weil wir uns hätten anmelden sollen (ab 20 Personen). Er erklärte uns die Parkregeln. Man darf sich nämlich nicht ausserhalb der Wege oder der mit gelben Pfählen markierten Rastplätze aufhalten, nicht Fahrrad fahren, nicht reiten, keine Hunde mitnehmen, keinen Wintersport betreiben und man muss unbedingt leise sein, weil man sonst die Tiere verscheucht. 

Schon nach kurzer Zeit sahen wir ein Eichhörnchen, obwohl wir uns noch gar nicht im Park befanden. Wir wanderten weiter bis zur Grenze des Parks, wo wir den Znüni assen. Nach einer halben Stunde sahen wir dann die ersten Murmeltiere und machten viele Fotos.
Auf der andern Talseite entdeckten wir plötzlich ein paar Hirschkühe. Wir gingen weiter, sahen noch viele Murmeltiere und Hirsche, bis wir endlich beim Rastplatz ankamen. Dort assen wir unsern Lunch und beobachteten auf der gegenüberliegenden Talseite die Hirsche und sahen weiter hinten in einer Schutthalde sogar ein paar Steinböcke und Gämsen, die leider viel zu weit weg waren. Ein paar hätten eigentlich aufs WC gemusst, was aber im Park nicht möglich war. Es fing an zu tröpfeln und wir machten uns auf den Heimweg. Etwa nach der Hälfte der Strecke, fing es richtig stark an zu regnen.

Zurück beim Parkplatz kauften viele von uns etwas Süsses, und Pascal liess in der Hektik seinen Rucksack stehen. Dies merkte er erst im Bus, der uns mit einiger Verspätung nach Hause brachte. Zu Hause zogen alle die nassen Kleider aus und gingen duschen. Um zehn nach sechs gab es das Nachtessen. Die Gruppe von Valeria, Emanuel, Giuseppina und Mario kochten für uns Pizza und Salat, wobei Luca B. und Frau Keller den Teig schon am Nachmittag vorbereitet hatten. Als Abendunterhaltung gibt es Kreisspiele und Disco.

Luca B. und Melanie konnten uns leider nicht begleiten. Melanie hatte sich am Vortag den Kopf gestossen und hatte Schmerzen. Sie durfte sich deshalb nicht anstrengen. Gemeinsam besprachen sie mit Frau Keller, was sie unternehmen wollten. Sie beschlossen, dem Inn entlang Richtung Zuoz zu spazieren. Der gewählte Weg führte aber auf einen Hügel, wo man eine gute Aussicht auf S-chanf und Zuoz hatte. Dort machten sie gemeinsam ein Picknick. Anschliessend gingen sie wieder nach Hause und bereiteten den Pizzateig vor.
 

Text von der Gruppe Piz Zupò: Andreas, Martin, Luca B., Melanie, Maria Teresa