| Wir trafen uns am Bahnhof und freuten uns schon sehr auf unser Lager. Alle standen in kleinen Gruppen und haben sich noch vor der Abfahrt unterhalten. Ein paar haben sich gefreut, mal ohne die Eltern in die Ferien zu gehen und andere haben sogar etwas geweint. Als wir in den Zug eingestiegen sind, gab es wegen des schweren Gepäcks ein ziemliches Gedränge. Als Erstes gab es viel Geklingel, weil wir diesmal unsere Handys mitnehmen durften. Dann wurde es verboten, weil es zu laut wurde. Zuerst fuhren wir nach Zürich. Dort stiegen wir in den Schnellzug nach Chur. Auf dieser Strecke bekamen wir ein Kreuzworträtselblatt, damit wir die Reisestrecke kennen lernen. Einige hatten Schwierigkeiten es zu lösen. Wir kamen am Zürichsee, dem Linth-Kanal und dem Walensee vorbei. Vor Chur assen wir unsern Z’Nüni. Als wir in Chur ankamen, stiegen wir in die private Rhätische Bahn um. Sie ist eine rote Schmalspurbahn. Der grösste Teil der Strecke ist eingleisig. Jetzt kam der landschaftlich schönste Teil der Strecke. Viele photographierten das Panorama und schauten aus dem Fenster. Hätte eine Schnecke auf dem Zug gesessen, hätte sie gefragt: „Geht das nicht schneller?“ Man hätte Blumen pflücken können. Wir sind durch viele Tunnel gefahren, haben schöne Brücken gesehen und rauschende Wasserfälle. Zwischen Bergün und Preda fuhren wir durch Kehrtunnel. Herr Rohr hat ein Sackmesser aufgehängt, damit man sah, wann eine Kurve kam. Unser nächstes Ziel war Samedan. Dort mussten wir eine Viertelstunde auf unseren Zug nach S-chanf warten. Herr Rohr war sehr nervös, weil er befürchtete, dass der Zug dort nicht hält. Alle freuten sich über die grosse Engadiner Villa und richteten sich in ihren Zimmern ein. Im Speisesaal erklärte uns Herr Rohr die Regeln des Hauses. |
Danach erkundeten wir S-chanf durch einen Photo-OL. Wir sahen viele Häuser, die mit Scrafitti verziert waren. Die typischen Fenster der Engadiner Häuser sind trichterförmig in dicke Mauern eingelassen. Wir bemerkten auch die typischen Satteldächer. Manche Häuser gab es nicht mehr. Anschliessend gab es zum Z’Nacht Fleischkäse mit Teigwaren. Nach dem Essen kamen Jugendliche vom Dorf auf den Spielplatz und stritten sich mit Fabio B. Anscheinend suchten sie Streit. Nach diesem ausgefüllten Tag freuten wir uns auf die Abendunterhaltung.
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