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Die Prinzessin und der Mond
Eines schönen Tages äusserte unsere Klasse den Wunsch ein Theater aufzuführen. Herr Rohr ging auf diesen Wunsch ein, und wir begannen in der Schule die Geschichte „Die Prinzessin und der Mond“ zu lesen. Als wir wussten, dass wir dieses Stück spielen wollten, brachte Herr Rohr uns die Geschichte als Theaterstück, das wir auch wieder lasen. Es gab einige Unterschiede zum Märchen. Zum Beispiel gibt es dort keinen Unterhofmarschall und auch nicht so viele Diener wie in der Theaterfassung.
Noch vor den Frühlingsferien waren alle Rollen verteilt, sodass man auch während den Ferien seine Rolle üben konnte. Nach den Ferien ging die Arbeit erst richtig los. Es gab viel zu tun, wir mussten Requisiten besorgen, Kostüme suchen und natürlich die Rollen auswendig lernen. Nach einiger Zeit fingen wir an auf der Bühne zu proben, wir übten vorerst noch ohne Kostüme und Requisiten. In den ersten zwei Wochen durften wir die Textblätter noch mit auf die Bühne nehmen, danach mussten wir unsere Rollen auswendig können, da traten die Souffleure das erste Mal in Aktion.
In den nächsten Wochen mussten wir uns beeilen. Beim Proben kamen die Requisiten dazu, etwas später auch die Kostüme. Zudem mussten die Kulissen gemalt werden.
Das Projekt nahm langsam Gestalt an. Alles lief immer besser, die Texte hatten kaum noch Fehler, die Requisiten und Kostüme waren vorhanden. Wir steuerten geradewegs auf die Hauptprobe und die Schülervorstellung zu. Nach der Hauptprobe erhielten wir noch einige Tipps, die wir natürlich beherzigt haben. An der Schülervorstellung lief - ausser ein, zwei Fehlern - alles glatt.
Vor der Elternaufführung waren meiner Meinung nach alle ziemlich nervös. Ich kann mich bloss an einen Patzer von mir und Christian erinnern, wir haben uns in einer Szene zu früh hingesetzt. Sonst lief alles bestens. Nach der eigentlichen Aufführung dankten unsere Eltern Herrn Rohr, Frau Leibundgut und Frau Schindler für die vergangenen drei Jahre. Alle drei erhielten ein schönes Geschenk. Ich hatte das Gefühl, dass sie im Moment ziemlich überrascht waren. Danach gab es ein Buffet mit allerlei Süssem.
Unser schönes Theaterprojekt hat mir sehr gefallen. Auch das Üben hat viel Spass gemacht, und es war schön zu sehen, wie sich das Ganze entwickelte. Ich hoffe, dass ich noch einige solche Projekt erleben werde.
Luca Bianchi
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