|
Dienstag: 6. Klasse: Schnuppertag
Sie gingen beim Förster, Schmied oder auf der Alp schnuppern. Hören Sie dazu den Podcast von Larissa, Linda, Meena, Melis und Tamira unter www.schule-nuerensdorf.ch!
Dienstag: 5. Klasse: Zuoz
Wir sind mit dem Zug nach Zuoz gefahren und haben dort am Bahnhof Frau Müller (die Dorfführerin) getroffen. Sie erklärte uns, wieso die meisten Leute eher am Hang wohnten. Sie sagte uns, dass die Leute eine Steinschicht um das Haus bauten, dass, wenn es im Haus brennt, nicht das ganze Dorf abbrennt.
Alles war immer unter einem Dach. Zuoberst war das Schlafzimmer, weiter unten das Wohnzimmer, dann kam noch ein Stockwerk weiter unten und dort war der Viehstall und der Misthaufen. Zuunterst war der Keller, der war aus Stein.
Die Fenster wurden eher nach außen offen gebaut und weiß angestrichen, damit sie mehr Licht im Raum hatten. Die Fenster vom Wohnzimmer sind zum Brunnen hingebaut worden, weil dort der Waschplatz war und viel lief und geschwatzt wurde. Frau Müller zeigte uns die Kirche, die Mühle, das Gefängnis, die Kapelle und noch vieles mehr. Die Leute kannten die Viren noch nicht und stellten sich vor, dass die Krankheiten in Wolken über die Menschen kommen. Gott schoss Pfeile davon ab,und wenn ein Pfeil einen Menschen traf, wurde dieser krank. Frau Müller kam aus Basel und hatte einen komischen Dialekt und sagte immer: „Äs chunnt äs Auti!“
Wir mussten danach für unsere T-Shirts von den Häusern die Sgraffiti abzeichnen, mindestens drei. Ein Fenster war total schön, weil es zwei wunderbare Vögel eingeritzt hatte.
Wir haben auf einem Hügel neben einem wunderschönen Bach Zmittag gegessen. Nach dem Essen konnten wir noch spielen und stiegen dann die Himmelsleiter hinauf, die am Anfang sehr rutschig war. Frau Koestler machte ein Foto, als Tim und Sascha bei einem Felsen ein Kletterseil betrachteten und so taten, als würden sie daran hängen. Es sah dann so aus, als ob sie kletterten. Beim Abstieg war es sehr steil und die einen hatten ziemlich Höhenangst. Es hatte einen riesigen Wasserfall und es sah aus wie im Urwald.
Danach sind wir wieder zurück nach S-chanf gewandert.
Es dauerte etwa 30 min. Während wir wanderten, ist ein Hubschrauber (Rega) auf der anderen Seite des Flusses gelandet.
Zurück im Lagerhaus mussten wir die abgezeichneten Sgraffiti auf eine Gummimatte zeichnen und das, was weiß bleiben sollte, mit einem speziellen Messer wegschneiden. Die Stempel mussten wir dann anmalen und auf das T-Shirt drücken.
Es gab keine Abendunterhaltung, aber Frau Koestler zeigte uns Fotos über Bergsport.
Noch gut eine halbe Stunde konnten wir für uns spielen und schwatzen. Später bekamen wir den Dessert, danach mussten wir ins Bett. J
Gute Nacht
Désirée, Janina, Jasmina
|