Montag °*°...:::PIZZA:::|--|:::DAY:::...°*°
Um 7.30 war Tagwache. Die Schüler und Schülerinnen, die die Nacht im Haus verbracht hatten, waren überrascht, weil plötzlich am Morgen drei weitere Mädchen mit Schlafsack, Taschenlampe und allem weiteren, was ein Camper/in auch braucht, vor der Zimmertür standen. Sie fragten, ob es noch Platz habe.
Anschließend erklärten sie auch weshalb. Das Zelt sei nicht dicht gewesen und steht schon halb unter Wasser. „Das Wetter spielt also nicht mit“, sagten sie, „man höre nonstop den Regen.“ Einige Schülerinnen lachten sich kaputt, da sie so komisch mit Schlafsack in den Händen dastanden und warteten, bis sie ins Zimmer durften. Sie betraten mit riesigem Smile im Gesicht das Zehnerzimmer und suchten sich einen Schlafplatz zwischen immer noch zwei warm gebliebenen Schlafsäcken. Es war merkwürdig, aber elf Mädchen hatten in einem Zehnerzimmer Platz!
Wir kleideten uns an und aßen unser Frühstück. Frau Koestler erzählte uns von ihrer abenteuerlichen Nacht. Sie wachte nämlich mitten in der Nacht auf, da sie außerhalb ihres Zeltes etwas schnarcheln hörte. Sie rüstete sich mit ihrer Taschenlampe aus und schaute nach, was es war. In der Nacht Besucher?
Ja tatsächlich! Sie entdeckte 3 Igel bei einem nahen Busch, die ziemlich laut ,,Töne’’ von sich gaben wie das Grunzen eines Schweines. „Etwas Ähnliches wie letztes Jahr?“, riet eine Schülerin, die aber meinte, es sei aber ein Wildschwein.
E s gab Brot, warme Milch und Kornflakes. Schon am Morgen tauchte der Spruch „Blicke sagen alles!“ immer wieder auf. Beim Morgenessen wurde verkündet, dass wir am Abend Pizza backen werden.
Nach dem Frühstück putzten wir unsere Zähne und die mit dem Ämtlein tischten noch die Teller ab, andere wuschen mit Frau Cina ab. Danach trafen wir uns noch einmal beim Speisesaal, damit Frau Koestler uns sagen konnte, was als nächstes gemacht werden soll. Zuerst blieben wir, bevor es zum Pizza backen ging, zuhause. Dort mussten wir uns für einen Vortrag über Kloster vorbereiten. Jede Gruppe suchte aus verschiedenen Texten Informationen heraus und schrieb diese auf ein Notizblatt. Danach assen wir zu Mittag. Es gab Birchermüsli mit ganz viel verschiedenen frischen Früchten.
Nach dem Mittagessen hatten wir länger frei, bis wir zu unseren Velos gingen und, da es so fest regnete, unsere selbstgemachten Kapuzen anziehen mussten. Dann fuhren wir Richtung Bichelsee.
Dort empfing uns Frau Haller (auch Frau Grob und Frau Zimmermann waren schon da) und ihr Hund. Da eine Schülerin Tierangst hatte, bewies Frau Haller ihr, dass der Hund sehr lieb ist. Wir machten kleine Gruppen, welche entweder Pizza belegten oder im Wohnzimmer Spiele spielten. Denn draussen regnete es ununterbrochen weiter. Am meisten freuten wir uns auf die selbstbelegte fertige Pizza. Sie waren unbeschreiblich köstlich.
Weshalb mussten die typischen Jungs so viel Zwiebeln auf die Pizza belegen? Es war fürchterlich, weil sie danach nur noch furzten HEHE*. Zu den Pizzas aßen wir auch gesunden Salat. Seltsam fanden wir, als wir draussen Seifenblasen gemacht hatten (von Frau Haller einfach so hingetan!), blieben die Seifenblasen lange am Boden liegen ohne kaputt zu gehen.
Leider ging es bald wieder nachhause. Es regnete immer noch. Wir wurden schon wieder nass. In Holzmannshaus mussten wir alles auf hängen. Um 22.15 war noch lang ein Geflüster zu hören. Aber wir schliefen trotz des Schnarchelns einer Schülerin irgendwann einmal ein.
Jasmina, Jessica, Sandrina
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