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  aktualisiert am:
  09 Nov 08


Paul Klee  
Ein Projekt der 6. Klasse, G. Rohr, Schulhaus Ebnet
 
 
Einleitung

Biographie

Zentrum Paul Klee

Meine Bude

Empfindender Künstler

Verfremdungstechnik

von der Liste gestrichen

Insula Dulcamara

Fische

Handpuppen

Vernissage

Fotogalerie

Biografie
 

Paul Klee lebte von 1879 - 1940 und gehörte zur Künstlergruppe Blauer Reiter. Er experimentierte mit Farben und Formen und man sieht deutlich an seinen Bildern, dass er Spaß an der Malerei hatte. Diese Biografie erzählt über den Maler.

Klee wurde am 18. Dezember 1879 als Sohn eines Musiklehrers und einer Pianistin in Münchenbuchensee bei Bern geboren. Nach der Matura 1898 zog er nach München, wo er sich an einer Privatschule mit Zeichnungen und Radierungen beschäftigte. 1900 begann er ein Studium an der Münchener Kunstakademie.

Seine erste Studienreise führte ihn 1901/02 nach Rom. Klee zog wieder nach Bern, wo weitere Radierungen und erste Hinterglasmalereien entstanden. Es folgten 1905 Experimente mit Ritzzeichnungen auf geschwärztem Glas. Er unternahm eine Studienreise nach Paris. Klee heiratete die Pianistin Lily Stumpf. Das Paar zog 1906 nach München, wo Klee auf Ausstellungen Werke der Impressionisten kennen lernte. 1907 wurde Klees einziger Sohn Felix geboren.

1912 beteiligte sich Klee an einer Ausstellung des Blauen Reiters. Neben Berlin wurde München, wo Kandinsky 1911 den Blauen Reiter ins Leben rief, ein Zentrum des Expressionismus. Die Zeitschrift „Der Sturm“ war nicht nur Forum für bildende Künstler, sondern auch für Schriftsteller und Literaten.

1914 unternahm Klee eine Reise nach Tunesien. Die Farben der Landschaft und die Kleidung der Menschen regten ihn zu seinen ersten Aquarellen an. Klee „entdeckte“ die Farbe.



Walter Gropius berief ihn an das Bauhaus nach Weimar. Klee unterrichtete eine Malklasse.

Nach einer Ausstellung von 362 seiner Werke in München folgte die erste Ausstellung in New York. Klee zog mit dem Bauhaus nach Dessau um. Von 1931 bis 1933 unterrichtete er an der Düsseldorfer Kunstakademie.

Nachdem er unter dem Druck der Nationalsozialisten aus der Lehrtätigkeit entlassen werden musste, kehrte er nach Bern zurück. Die Nationalsozialisten diffamierten Klees Werke als „entartete Kunst“ und beschlagnahmten seine Bilder aus den Museen. In seinen letzten Lebensjahren litt Klee an der seltenen unheilbaren Krankheit Sklerodermie, an der er am 19. Juni 1940 in Muralto in der Schweiz starb.