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Empfindender Künstler
Nach dem ersten Weltkrieg machte sich Paul Klee viele Gedanken über die Bedeutung der Künstler in der Gesellschaft. Er fragte sich, ob Künstler ihre Meinung zu Kriegen und Gewalt äussern und in ihren Bildern ausdrücken sollten. Sollten sie in der Politik mitreden oder sich nur ihrer Kunst widmen? Paul Klee hat in dieser Zeit viele Selbstporträts gemalt. Eines trägt den Namen „Empfindender Künstler“.
Wir zeichneten verschiedene Porträts von uns.
Ein Bild wurde mit der Holzkohle gezeichnet. Es war sehr schwierig, sich selber zu zeichnen. Darum mussten wir uns immer im Spiegel selber anschauen. Wir versuchten so gut wie möglich alles genau zu zeichnen.
Bei einem zweiten Bild verwendeten wir eine spezielle Technik. Zuerst skizzierten wir uns mit Hilfe des Spiegels auf ein Blatt. Später mussten wir diese Form auf eine Styroporplatte durchpausen und danach mit einem Stift einritzen. Wir bemalten dann eine Rolle mit Farbe und rollten diese über die Styroporplatte, sodass diese ganz blau wurde. Nun konnten wir diese blaue Styroporplatte auf ein weisses Papier drucken. Dabei blieben die eingeritzten Linien weiss, denn die Farbe war beim Aufrollen nicht in die Ritzen gekommen.
Eine Zeichnung wurde mit Farbstiften gemalt. Es ist auch ein Selbstporträt. Bei der Farbstifttechnik konnte man sich ein wenig lustiger zeichnen. Wir achteten darauf, bunt zu zeichnen und die Farben zu mischen.
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