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Von der Liste gestrichen
In den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts lebte und arbeitete Paul Klee in Deutschland. Er war Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde er als „entarteter Künstler“ fristlos entlassen. Klee und seine Künstlerfreunde wurden zunehmend schikaniert und bedroht. Schliesslich zog er sich zurück nach Bern. In Deutschland hatte er seine Identität verloren. Seine Bilder wurden von der Liste gestrichen. „Von der Liste gestrichen“ ist auch der Titel eines seiner Bilder (1933).
Wir fragten uns im Unterricht, was es bedeutet, wenn man fluchtartig seine Heimat verlassen muss und seine Identität verliert. Was ist uns selber wichtig? Wo fühlen wir uns beheimatet? Was ist unsere Identität? Diese Bilder geben eine Idee davon.
Herr Rohr gab uns den Auftrag ein Bild zu malen, in dem wir bezeichnen, was für uns Heimat bedeutet und wo wir uns wohl fühlen.
Céline, Mahela
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