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  aktualisiert am:
  30 Dec 07


Feueralarm !!                      
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Feuerwehrübung - Evakuation des Schulhauses

14. Dezember 07

Als gestern kurz vor halb neun die Pausenglocken im Alarmrhythmus zu schrillen begannen, wussten alle, dass jetzt der Moment des geübten Ernstfalls gekommen war.

Sechs Klassen gelang es gerade noch rechtzeitig, sich dem ausbreitenden Rauch zu entziehen, das Schulhaus über die im letzten Monat eingeübten Fluchtwege zu verlassen und sich zum Besammlungsort (Turnhalle) zu begeben. Für vier weiteren Klassen blieb nur übrig, auf Hilfe von aussen zu warten.

Nach fünf Minuten erschien der Kommandant der Feuerwehr Altbach auf dem Platz, nach genau zehn Minuten fuhren die Fahrzeuge der Feuerwehr der Reihe nach vor: Ersteinsatzfahrzeug, Sanitätsfahrzeug, ADL (Autodrehleiter), etc. Ein Stosstrupp mit Atemschutzmasken drang ins Schulhaus ein und öffnete die Fenster, damit der Gang im oberen Stockwerk freigeblasen werden konnte. Drei Schüler wurden übungshalber per ADL ”gerettet”, und alle andern Schülerinnen und Schüler konnten nun mit ihren Lehrpersonen das Schulhaus rauchfrei verlassen. Eine halbe Stunde nach Alarmauslösung hatten alle Personen das Schulhaus verlassen.

In der Turnhalle wurden inzwischen die eintreffenden Klassen registriert und auf ihre Vollständigkeit überprüft. Schlimm, wenn jemand gefehlt hätte! Um Viertel nach neun war der erste Teil der Übung vorbei.

Die Schülerinnen und Schüler konnten anschliessend in 5 Gruppen die Arbeitsweise der Feuerwehr, ihr Werkzeug und ihre Fahrzeuge näher kennen lernen. Gleichzeitig wurde die Lehrerschaft vom Kommandanten der Feuerwehr Altbach, Herrn W. Hottiger, zur Übungsbesprechung gebeten. Nur wenige kleine Punkte im Rettungsablauf mussten kritisiert werden. Die Schülerinnen und Schüler wurden für ihr diszipliniertes Verhalten und die Lehrerschaft und der Hauswart für ihr absolut professionelles Handeln in den höchsten Tönen gelobt.

Gegen elf Uhr kehrte dann die Normalität ins Schulhaus zurück. Ein spannender, lehrreicher, manchmal etwas kühler Morgen ging zu Ende - im Bewusstsein, für den Ernstfall gut gewappnet zu sein und in der Hoffnung, ihn nie erleben zu müssen.