Bericht vom Montag, 31. Mai 2010
Nach rund 4 Stunden kamen wir gegen Mittag in Randa an. Alle waren froh, denn das lange Zugfahren macht müde. Wir gingen nach der Ankunft direkt in das Lagerhaus, um uns einzurichten. Dann trafen wir uns unten zum Mittagessen. Es gab Tomatensuppe, Flädlisuppe, Wienerli und Brot. Da ich im Küchenteam war, hatte ich keine Freizeit nach dem Mittagessen.
Danach besammelten wir uns, um vom Gemeindepräsident mehr über den Bergsturz von 1991 zu erfahren. Zuerst erzählte er uns, wie es zum Bergsturz kam und was man nach dem Bergsturz gegen die Stauung des Flusses Vispa unternahm. Anschliessend gingen wir mit ihm zu einem Ort, an dem man den riesigen Schutt-kegel des Bergsturzes sehr gut sieht. Nach dem spannenden Vortrag applaudierten wir und übergaben ihm ein kleines Ge schenk.
Um 16.00 besammelten wir uns vor dem Haus um einen Orientierungslauf in Randa zu machen. Dazu bekamen wir einen Bund Blätter, auf welchen Bilder waren, zu denen wir etwas herausfinden mussten. Wir waren ziemlich schnell fertig. Um 18.15 Uhr gab es Nachtessen; Älplermagronen, mmmmhmmm. J Nach dem Abendessen hatten Gloria und Alessia noch einen Vortrag über das Matterhorn vorbereitet, inklusive ein paar Ausschnitte aus dem Film „Der Berg ruft“. Gloria hatte einen kleinen, lustigen Versprecher. Sie sagte: „Die Bergsteiger waren sehr gute Freunde geworden, sie bestiegen alles gemeinsam“ und der ganze Saal lachte. Nach diesem spannenden und lustigen Vortrag hatten wir noch eine Stunde Freizeit, in welcher wir das Dorf anschauen, Fussball spielen, Spiele oder an deres machen konnten. Um 22.00 Uhr war dann die Abendtoilette (Zähneputzen, ab schminken, aufs WC gehen, Pyjama anziehen, zum schlafen einrichten).
Eindrücke von Randa
Randa gefällt mir sehr gut. Es ist ein kleines Örtchen, gleich vor Zermatt. Da ich am Dienstag genug Zeit hatte, das Dörfchen zu erkunden – ich hatte meinen Fuss am Freitag verstaucht – konnte ich gute Eindrücke sammeln. Ich habe auch ein paar Fotos, vom Bergsturz, vom Bergpanorama und von ein paar ziemlich typisch walliserischen Häusern gemacht. Randa ist ein sehr natürliches Dörfchen. Die Häuser sind malerisch und nir gends sieht man Wohnblöcke wie bei uns. Die Menschen hier wohnen in schönen Holz häusern, welche meist auch einen Namen haben, wie zum Beispiel; Santa Fee, Hijschi und solche Sachen. |