Bericht vom Mittwoch, 2. Juni 2010
Heute Morgen ist die erste Gruppe früh los gefahren, um in Sargans an den Felsen zu klettern. Zuerst mussten wir Trocken-übungen machen wie zum Beispiel, wie man mit dem Klettermaterial umgeht. Dies zeigte uns Carlo (unser Bergführer), auch das Beibringen der drei wichtigsten Knoten war mit ein bisschen Freude am Sport leicht zu bewältigen. Dann ging es endlich los; auch wenn man sich an die speziellen Kletterschuhe gewöhnen musste. Als wir dann ganz oben waren, mussten wir das Gewicht einfach nach hinten verlagern, was ein sehr ungewohntes Gefühl war, denn man musste dem Partner/in, der/die unten stand, vertrauen. Bei unserer Gruppe gingen alle Jungs bis nach ganz oben und die Girls etwa bis in die Hälfte. Wir fanden alle, dass es Carlo sehr gut gemacht hatte. Er erzählte auch etwas über sich und unterhielt uns immer. Am Ende räumten wir auf und fuhren sehr erschöpft, aber doch zufrieden zurück ins Lagerhaus.
Zur gleichen Zeit machte die andere Gruppe, die im Lagerhaus geblieben war, am Speckstein weiter. Sie spielten auch zwei Spiele. Das eine war ein Fangwettbewerb. um diesen Wettbewerb zu gewinnen, musste man seiner Gruppe einen Ball auf mind. 4 Metern Höhe zuwerfen, die aufeinanderfolgenden Fänge wurden gezählt. Wurde ein Ball nicht gefangen, musste die Gruppe wieder von 0 anfangen. Das andere Spiel war dagegen nicht an Land, sondern im Wasser, was bei diesem Wetter ziemlich kalt war. Auch hier ging es um das Fangen, doch man musste den Ball in der Luft beim Reinspringen fangen und an den Kollegen/in weiterwerfen. Auch dieser musste in der Luft sein. Wieder gewann die Gruppe mit den meisten aufeinanderfolgenden Würfen.
Weil die Gruppe vom Klettern noch nicht zurück war, durften die Jungen (teilweise auch interessierte Mädchen) kein Fussball gucken. Durch Herr Arigoni erfuhren sie jedoch, dass die Schweiz eine Führung von 1:0 aufbauen konnte. Dies löste natürlich einen Jubel aus, so dass halb Laax es mitbekommen hatte. Als schlussendlich die andere Gruppe wieder zurück ins Lager kam, wurde der Fernseherschrank aufgeschlossen, um mit der ganzen Lagertruppe während den letzten paar Minuten mitzueifern.
Das heutige Abendprogramm war schlichtwegs genial: aus Militärblachen wurde ein kleines Zelt gebaut; währenddessen wärmten sich unschuldige Steine im Feuer auf. Als schliesslich die Steinen heiss genug waren, durften eine von vier Gruppen in das kleine Zelt kriechen. Mit Wasser wurden die Steine abgelöscht und durch den Dampf, der entstand, erhielten wir eine super Sauna. Leider konnte die Organisationsgruppe kein Duftöl kaufen, wodurch der Dampf nach Schwefel roch. Wir hatten auch an diesem Abend grossen Spass.
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