 |
|
 |
Haiti-Beben – Sek A3a und A3b sammeln über 2700 Franken
Im Fach Deutsch sprachen wir über Zeitungen. Weil der Start ins neue Thema genau mit dem Erdbeben in Haiti zusammen fiel, waren sämtliche Titelseiten vom Unglück in der Karibik geprägt. Da die ganze Welt jetzt von Spenden und Hilfsgütern sprach, schlug unser Lehrer, Herr Käser, uns vor, selbst Hilfe zu leisten. Der Auftrag lautete: „Führt Spendenprojekte durch, allein oder in Gruppen, und sammelt Geld für ein Hilfsprojekt.“
Verschiedene Schüler kamen auf die Idee, zu backen und das Gebäck zu verkaufen. Eine Gruppe bekam ein paar hundert Franken, nur indem sie an die Haustüren gingen und nach Spenden fragte. Eine andere Gruppe organisierte einen Spendenlauf mit Sponsoren.
Als dann am 4. März Herr Bernhard in der Klasse zu Besuch kam und über seine Arbeit berichtete, gab das ein zusätzlicher Motivationsschub. Er arbeitet bei World Vision als Helfer und war zur Zeit des Erdbebens in der Dominikanischen Republik. Er wurde dann für einen Einsatz in Haiti angefragt. Darauf verbrachte er die nächsten zehn Tage nach dem Beben im Katastrophengebiet. Es war sehr interessant jemandem zu zuhören, der das ganze hautnah miterlebt hatte. Besonders fasziniert hat mich, wie die Leute trotz Nachbeben und Nahrungsmangel durchgehalten und den Verletzten geholfen haben.
Nico
Schoggitaler
In den Sportferien haben wir für Haiti in Brütten Schokoladentaler verkauft, welche Marco für uns besorgt hatte. Wegen der Ferienzeit trafen wir nicht sehr viele Leute zu Hause an. Wir waren etwa zwei Stunden unterwegs und verlangten mindestens 2.50 Fr. pro Stück. Die meisten zahlten mehr, einer sogar 10 Franken für einen einzigen Schokotaler. Am Schluss hatten wir 66 Franken gesammelt. Diese Summe rundeten wir in der Gruppe auf 70 Franken auf.
Marco, Vincent, Simon, Andreas
Eigenleistung verkaufen
Unsere Gruppe beschloss, dass wir Schneeschaufeln, Rasenmähen oder sonstige Dinge im Haushalt tun. Cyril ging Schnee schaufeln bei seinen Grosseltern.
Wir backen für Haiti!
So haben wir unser Spendenprojekt getauft. Bei der Vorbereitung mussten wir viel berücksichtigen – ein köstliches Rezept finden, Ausgaben gering halten, geeignete Küche finden, Terminplanung fürs Backen und den Verkauf.
Schwierig war auch die Planung der Muffinsmenge, wir haben uns für 150 Stück entschieden. Ich habe das Rezept auf 150 aufgerundet und habe alle Zutaten eingekauft. Das Backen war bei Fiona zuhause (vielen Dank an die Familie Schwab).
Den Verkauf haben wir absichtlich auf zwei Tage verteilt. Die Muffins fanden reissenden Absatz. So konnten wir fast 300 Franken für Haiti sammeln.
Agnetha, Alessia, Fiona, Iris
Spenden Nico
Am Anfang wollte ich mit meinen Kollegen die Spenden für Haiti sammeln. Als dann aber diese keinen Plan hatten, wie sie das angehen sollten, ergriff ich die Möglichkeit und half zu Hause. Wir bekamen ein neues Garagentor mit Fingerleser und ich musste das alte Tor auseinander nehmen und entsorgen. Ich bekam dafür 20 Franken.
Nico
Sammelaktion für Haiti
Wir hatten die Idee, von Haus zu Haus zu gehen und die Leute um Spenden zu bitten. Bevor wir losgingen, erstellten wir ein Plakat mit Infos über die Situation in Haiti. Unser Ziel war, etwa 150 Franken zu sammeln. Doch nach 10 Minuten hatten wir unser Ziel schon erreicht. Also beschlossen wir weiterzumachen. Am ersten Tag waren wir ausschliesslich bei Freunden und Bekannten. Damit hatten wir 350 Franken eingenommen. Wir beschlossen, am nächsten Tag noch einmal loszugehen. Der zweite Tag war ein Reinfall, weil wir diese Leute nicht kannten und sie meistens sagten: “Mir händ scho gspändet, adieu.“ Wir nahmen nur etwa 50 Franken ein. Doch insgesamt sind wir überaus zufrieden und stolz, dass wir so viel spenden können.
Sarina und Chantale
Sammelaktion im Volg Oberwil
Unsere Spendenaktion war sehr spontan. Wir wollten zuerst ein Ponyreiten veranstalten, wo die Leute so viel zahlen konnten, wie sie wollten. Jedoch klappte dies dann doch nicht. Sonjas Mutter stellte uns Kerzen zum Verkauf zur Verfügung. Wir setzten uns vor den Volg Oberwil und froren. Ein Körbchen und ein Plakat mit Hinweis, warum wir überhaupt dort sassen, reichten schon. Den ganzen Nachmittag verbrachten wir dort und tranken Punsch und assen Chips. Am Ende hatten wir dann 92 Franken gesammelt.
Eltern entlasten
Ich habe verschiedene Arbeiten für meine Eltern erledigt: Geschirr abgewaschen, Schnee geschaufelt oder auch im Büro geholfen. So kamen einige Franken zusammen.
Norina
Spendenlauf
Wir organisierten einen Spendenlauf in der Turnhalle. Wir waren ein bisschen enttäuscht, dass nicht alle motiviert mitgemacht haben. Trotzdem waren wir sehr überrascht, wie viel Geld zusammengekommen ist.
Linda, Larissa K., Larissa P.
Eigene Arbeitsleistung
Wir wollten zuerst ein Schulkino organisieren. Dieses wurde allerdings von der Schulleitung nicht bewilligt. Also entschieden wir uns, dass jeder seine eigene Arbeit verrichtet. Wir arbeiteten bei den Eltern und Grosseltern. Wir bekamen zwar nur 20 Franken zusammen, doch ein Teil floss noch in den Spendenlauf.
Tom, Yanik, Nicolas, Robin
Fensterreinigung
Da es zu Hause viel Arbeit gab, beschlossen wir unsere Eltern zu entlasten und putzten alle Fenster sauber. Es war sehr amüsant und dauerte etwas lange, da uns immer etwas dazwischen kam, wie zum Beispiel eine Wasserschlacht. Insgesamt haben wir uns gemeinsam 40 Franken erarbeitet.
Spendenanfragen
Lange zerbrachen wir uns den Kopf darüber, wie wir Geld für Haiti sammeln könnten. Da es schon viele andere Gruppen gab, die Muffins und Kuchen verkauften, musste uns etwas anderes einfallen. Also fragten wir in unseren Familien nach Spenden. Da die meisten bereits privat Geld gespendet hatten, kam leider nicht so viel Geld zusammen. Trotzdem werden wir damit etwas bewirken können.
Tamira, Sabrina, Lara
Muffinsverkauf
Am Samstag trafen wir uns um 10 Uhr beim Volg Oberwil, wobei alle etwa 20 Stück Gebäck mitbrachten. Es gab Schoggimuffins, Zitronenmuffins und Madeleines. Wir haben bis um 12 Uhr verkauft, dann waren alle weg. Zuerst dachten wir, wir nehmen etwa 200 Franken ein, doch manche Leute haben uns einfach Geld in die Hand gedrückt und haben keine Muffins gewollt. So sind wir auf 440 Franken gekommen. Es hat Spass gemacht und es hat sich gelohnt.
Jeanine, Philipp, Nick, Amanda
|