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  aktualisiert am:
  10 Jan 09



Nachtwächter
 

Romantische nächtliche Exkursion nach Zürich
5. Klasse Sunnerai, M. Jenny
 

Am Dienstag, den 6. 11. 2007, um 18.00 Uhr stiegen wir in den Bus. In Bassersdorf angekommen, wechselten wir in den Zug und fuhren nach Zürich.

Auf dem Römerplatz trafen wir Herrn Markus Lienhart. Er trug die Kleider eines mittelalterlichen Nachtwächters. Er führte uns durch die Gassen der Stadt Zürich.
Er erzählte uns Geschichten über spezielle Orte.

(Olivia, Céline, Sina, Vanessa)

 

Nachtwächter

Der Beruf des Nachtwächters war einer der niedrigsten Berufe. Er musste jeden Abend die Tore schliessen und bewachen. Der Nachtwächter blies jede volle Stunde ins Horn und sang: “Hört ihr Leut’ und lasst euch sagen.....“ Er warf die Leute zu später Stunde aus der Kneipe, obwohl er sich auch gerne selber ein Gläschen genehmigte. Tat er aber seine Arbeit nicht gut, oder liess sich etwas zu Schulden kommen, musste er auf den Schandesel hocken.

(Louis, Christian, Severin Cyrill, Yannick K.)

 

 

 

 
Enge Gassen

Während der Besichtigung der Altstadt, erzählte uns der Nachtwächter, wie man früher in den engen Gassen lebte. Es hatte viel Unrat! Man musste aufpassen, dass man keinen Abfall auf den Kopf bekam. Denn man leerte vom Nachttopf bis zu den Küchenabfällen einfach alles in die Gassen. Fast alle Bewohner von Zürich züchteten Haustiere in ihren Gärten z.B. Schweine, Schafe, Hühner und Pferde. Einmal blieb  in einer Gasse ein dickes Schwein stecken. Es konnte weder vor- noch rückwärts. Elendiglich starb es, eingeklemmt zwischen Unrat und Häusermauern. Seit diesem Zeitpunkt bestimmte der Stadtrat: „Eine Gasse muss so breit sein, dass ein Schwein auch quer drin stehen kann.“

( Marco, Linus, Simon, Laurence) 
 

Sankt Peter

Der St. Peter ist eine berühmte, reformierte Kirche. Sie hat das grösste Zifferblatt mit den schönsten goldenen Ziffern von Europa. Der Turm ist wichtig, weil der Feuerwächter von der Turmstube aus die Stadt beobachten konnte. Brannte es, zeigte er mit einer roten Fahne in die Richtung, wo er das Feuer sichtete.

Rudolf Brun war der erste Bürgermeister, der bei St. Peter begraben wurde.

Im Mittelalter war diese Kirche Teil des Bistums von Konstanz. Die grosse Pfarrei besass Ländereien von der Linthquelle bis zur Mündung der Limmat in die Aare. In der Reformation gingen die Länder verloren.

Der St. Peter hat fünf Glocken aus dem Jahre 1880. Die erste Glocke ist die Totenglocke. Die zweite die elf Uhr, die dritte ist die Betzeitglocke, die vierte Glocke ist die Sturmglocke und die fünfte ist die Taufglocke.

(Andrina, Jessica, Vanessa G., Michelle, Chantal)

 

  
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