Aktuelles
Dernière
Wegen der unsicheren Wetterlage war es den ganzen Tag unsicher, ob wir am Abend unsere Dernière spielen können. Um 19:00 wussten wir, dass uns unsere letzte Vorstellung bevorstand.
Wir bereiteten uns wie immer vor: Einwärmen, Stühle aufstellen, Schminke auftragen etc.
Sechs Vorstellungen reichten völlig, denn langsam trat die Routine ein und das ist gefährlich für die Qualität des Musicals. Obwohl die Stühle besetzt waren wie noch nie zuvor, waren wir nicht sehr nervös. Die Vorstellung lief mehr oder weniger reibungslos ab.
Wir merkten jedoch, dass es schon zu viel des Guten war. Doch es lohnte sich wegen den vielen Zuschauern und dem grossen Beifall.
Als die Klassen am Schluss im Halbkreis auf der Bühne standen, wussten wir, dass unser halbjähriges Projekt nun endgültig abgeschlossen war. Doch ein Ende ist noch nicht in Sicht. Nach der Vorstellung und dem Aufräumen überraschte uns die Schulpflege mit herrlichen Pizze.
Nächste Woche werden wir uns den Aufräumarbeiten widmen müssen. Wir können zurecht mit Stolz auf unser Projekt, das viel Zeit und Arbeit in Anspruch nahm, zurückschauen.
Sven B. und Luc
6. Juni 2006
Zuerst waren wir uns nicht sicher, ob es schlechtes Wetter geben würde, doch dann entschieden wir uns, dass wir die zweitletzte Aufführung doch spielen werden. Eine gute Entscheidung - sie war ein voller Erfolg und wieder konnten wir viele Leute für unser Musical begeistern.
Es bereitet uns Spass zu spielen und auf der Bühne zu stehen. Je länger wir spielen können, desto mehr kommen wir hinein und können über uns hinaus wachsen.
Als wir die Daten für die Vorführungen bekannt gaben, hätten wir nie gedacht, dass wir so viel Glück mit dem Wetter hätten und hofften, 4 x spielen zu können. Nun steht heute, am 7. Juli, die letzte Aufführung bevor, auf die wir uns besonders freuen - hoffentlich auch ohne Regen.
Es wird komisch sein, nicht mehr zu spielen, denn wir haben uns alle an unseren speziellen Tagesablauf gewöhnt. Doch für heute Abend werden wir noch einmal unser Bestes geben, um einen würdigen Abschluss zu erleben.
by Naddy
2. Juni 2006
Für die dritte Aufführung erwarteten wir eine Rekordzahl von ZuschauerInnen. Wir staunten ...! Unsere Erwartungen wurden übertroffen, als wir sahen, wie viele zusätzliche Stühle noch aufgestellt werden mussten. Genauer gesagt sassen über 350 Personen im Publikum. Das freute uns riesig.
Obwohl wir vor einem Riesenpublikum spielen konnten, waren wir nicht so nervös wie an der ersten Vorstellung. Wir bereiteten uns wie gewohnt mit einem Warm-up auf. Im Vergleich zur zweiten Aufführung steigerten wir uns enorm und waren fast auf dem Level der ersten Aufführung.
Obwohl es einige Pannen gab, war es im grossen Ganzen eine gelungene Vorstellung. Das Publikum war sehr toll, applaudierte oft und unterstützte uns enorm.
Wir hoffen, dass es den Zuschauern gefallen hat und sie eine schöne Zeit bei uns erlebt haben. Nun freuen wir uns auf die nächsten Vorstellungen.
Andreina und Michi T.
28. / 29. Juni 2006, unsere ersten zwei Aufführungen
Viele Zuschauer, gute Stimmung und ein super Theater.
Nun haben wir schon die ersten beiden Vorführungen hinter uns.
Es waren zwei ganz verschiedene Abende.
Première, 28. Juni 2006
Um halb sieben besammelten wir uns alle auf der Bühne. Nach einem kurzen Warm-up mit Thaddy begannen wir uns zu schminken und sprangen in unsere Kostüme. Viele von uns waren sehr nervös und brachten kein richtiges Wort mehr hinaus. Doch auch diese Aufregung ging vorbei, sobald wir auf der Bühne standen. Wir begannen unser Stück pünktlich um 21.15 Uhr. Das Publikum war begeistert und zeigte uns dies auch.
In der Pause durften wir nicht zum Publikum, was wir aber auch nicht wirklich konnten. Wir hatten sehr viel Stress mit umschminken und umziehen. Wegen dem Wetterbericht mussten wir uns ein wenig beeilen und begannen 10 Minuten früher als vorgesehen zu spielen. Kurz bevor wir mit dem Stück fertig waren, begann es zu rieseln. Doch das machte uns nichts aus und wir beendeten unser Stück wie geplant mit unserem Abschlusslied.
Wir waren sehr überwältigt, da wir nie im Leben geglaubt hätten, dass das Publikum solche Freude an unserem Musical finden würde. Mit Blumensträussen überraschten wir die Lehrer, was uns natürlich sehr freute.
Am Schluss mussten wir uns sehr beeilen, da es stark regnete. Wir waren nass, als wir mit Aufräumen fertig waren. Gegen 23.45 Uhr waren alle gegangen und das Schulhaus war wieder leer. Natürlich freuten wir uns auf den nächsten Tag, wo wir auch wieder auf der Bühne stehen konnten.
2. Vorführung, 29. Juni 2006
Heute trafen wir uns auch wieder um halb sieben und machten unser Warm-up mit Sid und Nathi. Es war ganz anders als mit Thaddy. Die Aufregung war geringer, da wir schon einen ersten gelungenen Durchgang hinter uns hatten. Doch ohne Thaddy war es dennoch ein wenig schwerer, denn er schaffte es am Vortag, uns die Angst zu nehmen.
Das Publikum war nicht dasselbe wie am Mittwoch. Es war zurückhaltender.
Wir spielten gut, doch kamen wir nicht ganz so in Hochform wie an der Première. Es ereignete sich auch noch ein kleiner Unfall. Der arme Quasimodo hat nun nicht mehr nur einen Buckel und ein spezielles Auge, sondern auch einen Bänderriss am Fuss. Sein Name, Sven Strehler... :)
Heute hatten wir ein Riesenglück mit dem Wetter und wir waren alle sehr erleichtert nach der Aufführung.
Beide Vorstellungen waren super und wir freuen uns sehr, dass wir noch weitere durchführen dürfen.
Nadine, Sven
Premiere
Am 28. Juni fand die schon langersehnte Première des Glöckners von Notre Dame statt. Endlich war es so weit!
Vor der Première bereiteten wir SchülerInnen uns mental auf das Musical vor. Wir wärmten uns mit Thaddy (dem herzugezogenen Schauspieler) mit einem Warm-up auf. Unsere Spannung löste sich dank den vielen Übungen und wir konnten uns auf das Wesentliche konzentrieren.
Dennoch ... einige Minuten später waren mehr oder weniger alle sehr nervös, ausser den „Coolchases“ - so nannte Thaddy diejenigen: harte Schale, weicher Kern.
Nach dem Aufwärmen machten wir uns alle auf, uns in Schale zu werfen und letzte Vorbereitungen zu treffen, zu denen auch das Schminken gehörte.
Als alle fertig waren, war die Anspannung vollkommen. Wir konnten es kaum noch erwarten, vor das grosse Publikum zu treten und zu zeigen, was wir in den letzten vergangenen Monaten hart erarbeitet und eingeübt hatten.
Mit dem letzten Glücksruf „Quasimodo“ und der Welle im Pavillon wünschten wir uns gegenseitig Erfolg.
Der Spass konnte beginnen. Wir begaben uns in Position.
Die ersten Töne erklangen. In diesem Moment war es sogar den „Coolchases“ Angst und Bang.
Yeahhh! Die Aufführung verlief reibungslos. Wir waren glücklich.
Die Rückmeldungen der BesucherInnen bestätigten das. Man lobte unser schauspielerisches Talent, darunter die Mimik, die Gestik und auch das Sprechen in den höchsten Tönen. Was uns natürlich sehr erfreute.
Doch nicht nur die SchauspielerInnen wurden in den Himmel gelobt, sondern auch die Kulissen, die sehr imposant und mächtig auf die ZuschauerInnen wirkten.
Fazit: Der erste Auftritt von sechsen war ein voller Erfolg, der uns allen in Erinnerung bleiben wird.
Aline und Britta
26. Juni - noch zwei Tage bis zur Premiere
Um 19.00 Uhr trafen wir uns in der Schule, um erneut an unserem Musical zu proben. Während wir mit den Kostümen das Stück übten, trafen die Lichter ein. Die Technik ist viel grösser, als wir sie uns vorgestellt haben. Am Nachmittag hatten wir deshalb alle Hand voll zu tun: grosse Kisten transportieren und auspacken, das Kabelchaos entwirren, Stecker an der richtigen Position einstecken etc.
Der Nachmittag wurde in drei Schichten eingeteilt, das heisst jeder Schüler und jede Schülerin musste eineinhalb Stunden arbeiten, bevor es dann am Abend um 19.00 Uhr mit Proben losging.
Den ersten Durchgang machten wir nur mit Kostümen und Mikrofon, den zweiten sahen wir dann jedoch schon als richtige Hauptprobe: Schminken, Kostüme und die ganze Technik.
Es war sehr beeindruckend, mit Licht zu spielen, weil wir das Publikum nicht wirklich sahen. Wir dachten immer, wir spielten nur für uns. Ehrlich: mit dem Licht kam auch die Aufregung.
Um ca. 23.00 Uhr war das ganze Musical zu Ende und wir waren alle sehr stolz auf uns und konnten nach dem Aufräumen mit gutem Gewissen nach Hause gehen, um für den nächsten Tag und die Generalprobe fit zu sein.
Flo, Andi, Nadine
26. Juni - noch zwei Tage bis zur Premiere
Nun kommt der Tag der ersten Aufführung immer näher, sowie auch die Hauptprobe, die heute Abend stattfinden wird.
Heute Morgen haben wir das ganze Stück noch einmal durchgespielt, um letzte Unsicherheiten im Ablauf zu bemerken und so gut es geht noch zu beheben.
Die Dinge müssen bereit stehen, wenn man sie braucht, am richtigen Platz muss alles sein, alles dort, wo es hingehört, sonst kommt es nicht gut. Auch müssen alle volle Konzentration leisten, damit es gelingt, sonst werden wir ein Problem haben bei den Aufführungen. Wenn auch nur etwas nicht genau bereitgelegt wird, wie es muss, haben wir oft schon ein Problem. Aber dafür proben wir es ja, damit wir diese Dinge möglichst vermeiden können.
Jetzt, heute Nachmittag werden individuelle Arbeiten erledigt. Kleine Unstimmigkeiten in der Kulisse werden noch verändert, Details werden angebracht, doch vor allem - das Wichtigste - das Licht (und alles, was dazu gehört),werden montiert. Endlich, das wurde doch auch langsam Zeit!
Am Morgen während des Spielens bekamen die Licht-Master den Auftrag, das Stück genau mitzuverfolgen und zu notieren, wo sie wann zum Einsatz kommen. Jetzt werden die Lautsprecher, Scheinwerfer und Boxen bereitgestellt, damit wir heute Abend endlich in Original spielen können, wie das wohl sein wird?
Am Abend wird auch noch einmal unser Retter, Tady, vorbeischauen und mit uns das ganze Stück zuerst nur trocken (ohne Kostüme und Schminke ) durchgehen, um uns letzte Tipps mit auf den Weg zu geben. Danach gilt es aber ernst. Um 21.15 (Originalzeit) ist die Hauptprobe vorgesehen. Und dann gibt es kein zurück mehr. Noch zwei Tage...
by Naddy
22. Juni 2006
Gestern, am Mittwochabend, war vorgesehen, dass wir von 17.00 Uhr bis 21/22. 00 Uhr proben (je nachdem wie gut wir uns anstellen), doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung und unsere Pläne fielen wortwörtlich ins Wasser.
Extra für uns nahm sich der Schauspieler Tady noch einmal Zeit, um mit uns zu lernen und unsere Rollen zu verdeutlichen, damit wir noch einmal einen gewaltigen Schritt vorwärts kommen.
Wie auch schon am Dienstagnachmittag fing es mit einigen Übungen an. Zuerst erklärte er uns, dass der Körper das Werkzeug eines Schauspielers sei und deshalb gönnten wir uns zuerst einmal eine Massage, durchgeführt von einem Kollegen, einer Kollegin, damit wir nachher entspannt weiter gehen können in unserem Programm.
Danach ging es los mit einem Spiel, bei dem man im Kreis steht, und immer jemanden bestimmtes anvisieren muss, um ihm dann einen „Klong“ oder ein „Ha!“ zu senden.
Während dieser Zeit des Einwärmens regnete es immer ganz wenig, doch das sollte uns nicht stören, jedenfalls nicht, bis es anfing, stärker zu regnen und wir den Standort von der Bühne in den Singsaal wechselten.
Dort fragte uns unser Coach, wer müde sei. Als praktisch alle die Hände hoben, machte er mit uns eine Entspannungsübung, die in der Tat seeehr entspannend war, denn wacher waren wir danach nicht. :)
Einen neuen Versuch, als es aufhörte zu regnen starteten wir, doch nach wenigen Sekunden brach die Panik aus. Ein Platzregen suchte uns heim und innerhalb weniger Sekunden war alles nass, da hiess es zusammenhalten. Möglichst schnell mussten Musikanlage, Kostüme und Accessoires in Sicherheit, bzw. ins Trockene gebracht werden.
Der Regen hielt einige Minuten an, deshalb entschieden die Lehrer, dass nicht mehr weitergespielt werden konnte und erlaubten uns schliesslich, heimzugehen.
(Allerdings: Nach kurzer Zeit war die Bühne wieder trocken und die Sonne kam wieder zum Vorschein, aber dann waren wir alle schon wieder zu Hause und es war zu spät um nochmals zur „Schule“ zu gehen.)
by Naddy
21. Juni 2006
Noch genau eine Woche bis zur Première. Die einen oder andern sind mit ihren Nerven am Kämpfen. Alle sind aber auf einem sehr guten Weg zum Ziel. Die Bühne steht jetzt ausnahmslos, auch unsere versteckten Ein- und Ausgänge sind fertig gestellt. Am Morgen übten wir die Dinge, die uns Tady gestern gesagt hatte. Am Abend zwischen 17.00 und 22.00 Uhr sollte er uns nochmals helfen. Wir waren alle müde und so hatten wir uns in einer kurzen Zeit intensiv erholen müssen. Unser Werkzeug ist der Körper und mit einem defekten Werkzeug lässt es sich nicht sehr gut arbeiten.
Einzelne Rollen hatten mit Tady ganz gezielt geprobt. Doch um 19.00 Uhr mussten wir leider abbrechen, da es „wie nur etwas“ zu regnen begann.
Das Erfreuliche: in diesen 2 Stunden machten die einzelnen Rollen, die mit Tady übten, einen extremen Fortschritt. Man kann sie nicht mehr mit vorher vergleichen.
Sonja Huber
20.Juni 2006
Ausnahmsweise hatten wir heute nicht wie normal am Morgen Schule, sondern am Nachmittag von 14-18 Uhr. Denn Tady Spörri, ein Schauspieler, nahm sich extra Zeit für uns. Er konnte uns wertvolle Tipps und Tricks weiter geben und unser Musical hat in einer kurzen Zeit grosse Fortschritte gemacht. Wir hatten heute zum ersten Mal alles nacheinander ohne Unterbruch gespielt, was auch ein Schritt Richtung Première ist. Und beim zweiten Mal hatten wir dann auch die Kostüme miteinbezogen, wodurch wir zu spüren bekamen, was das noch für Tücken hat. Und wir lernten aber auch wie wir uns mit diesen Kleidern gut bewegen können.
Sonja Huber
8. Juni 2006
Seit Junianfang hat sich schon wieder einiges getan, der größte Dank ist wohl dem besseren Wetter auszusprechen. Endlich spielt uns das Wetter keinen Streich, sondern hilft uns, um bei den letzten Vorbereitungen unseres Musicals gut voran zu kommen.
Innerhalb weniger Tage haben wir wieder große Arbeit geleistet, einige von uns sogar über das Pfingstwochenende. Die Türme stehen nun auf dem Pavillondach, das provisorische Geländer ist verschwunden, dafür ist ein wunderschönes Holzgeländer befestigt worden. Auch die Bühne ist endgültig aufgebaut worden und die Tribüne für die Zuschauer steht dank der Hilfe von Herrn Frei und seinen Schülern.
Ein ganz anderes Gefühl ist es nun bei den Theaterproben, dass haben wir alle gemerkt. Plötzlich sehen wir, wie groß diese Bühne doch eigentlich ist, und wie man den ganzen Platz ausfüllen kann. Außerdem wird’s jetzt wirklich langsam ernst. Die Bewegungen müssen genau stimmen, die Mund-Bewegungen beim Singen von weitem sichtbar sein. Die Tänzer müssen sich synchron bewegen, damit es gut aussieht und man den gewünschten Effekt gut herüberbringen kann.
Heute Morgen haben wir nun Besuch bekommen von den Leuten, die etwas vom Theaterschminken verstehen. Kurz wurden wir in das Wichtigste eingeführt, aber dann ging es auch schon los damit, auszuprobieren, mit Farben zu experimentieren und uns gegenseitig zu bemalen. Es war ein großer Spaß, die anderen zu betrachten, und zu sehen, wie Schminke ein Gesicht verändern kann.
Nachdem alle ihre Farben ins Gesicht bekommen hatten, mussten wir sie aber auch schon wieder wegwischen, worüber einige sehr froh waren, es ist für uns doch sehr ungewohnt, so stark geschminkt zu sein. Allerdings hatten nicht alle die Zeit dafür, deshalb blieb die Farbe bei einigen auch noch auf der Haut zur anschließenden Theaterprobe von 11-12. Alle, die in dieser Zeit spielen mussten, haben ihre Arbeit gut gemacht, und auch die Lehrer haben langsam Freude an uns. Aber das wurde auch langsam Zeit, denn solange geht es gar nicht mal mehr, bis wir auf der Bühne stehen, und es ernst gilt.
by Naddy
5. Juni 2006
Wieder sind einige Wochen vergangen und langsam müssen wir auch aufpassen, dass uns die Zeit nicht davon läuft. Leider hat uns das Wetter in den letzten Wochen ziemlich im Stich gelassen. Dies ist jedoch kein Grund, uns daran zu hindern, trotzdem alles zu geben, damit unser Theater ein Riesenerfolg wird. Auch wenn es regnet, lassen wir uns nicht davon abhalten, für unser Musical zu proben. Zum Glück haben wir die grosse Turnhalle, in die wir ausweichen können, wenn es unmöglich ist, auf unserer „Notre Dame“, dem Pavillondach, zu proben.
Der grosse Tag der Première rückt immer näher und vieles muss noch erledigt werden. Die Tribüne der ZuschauerInnen muss fertig gebaut werden, die Kulissen bemalt und die Accessoires zusammen gesucht werden. Die Rollen müssen den letzten Schliff bekommen, die Mimik muss genau stimmen, der Text zusammenpassen, die Stimme muss laut und deutlich sein, damit uns auch die Leute in den hintersten Reihen gut hören können. Da einige damit sehr Mühe haben, ist uns das Glück - oder besser gesagt - der Flughafen zu Hilfe gekommen. Als Entschädigung für den ständigen Fluglärm am Abend dürfen wir gesponserte drahtlose Mikrofone benutzen, was uns das Problem des lauten Sprechens erleichtert.
Im Moment werden die endgültigen Pinselstriche gezogen, die es braucht, damit die Notre Dame-Kulissen auch von weitem erkennbar sind und die letzten Holzarbeiten werden erledigt. Bald werden wir mit dem Styling der Hauptpersonen beginnen. Dafür werden extra zwei Maskenbildnerinnen kommen, die uns in der Schule zur Probe schminken und uns in die Schminkkunst einführen, damit wir schon mal einen Vorgeschmack haben, was uns erwarten wird. Wir hoffen, dass Wetter spielt bald wieder mit uns gemeinsam Theater, sonst haben wir dann wirklich ein Theater.
by Naddy
|