Madonna del Sasso    (Leitung: Romina Riesen)
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Geschichte 1

Ein Mönch zieht sich zurück
Die Anfänge des Sanktuariums der Madonna del Sasso gehen auf das Jahr 1480 zurück, als Fra Bartolomeo d`Ivrea, Mönch im Kloster San Francesco in Locarno, sich endgültig auf den Sasso della Rocca zurückzog und von dort aus die Bevölkerung in der Ebene und den umliegenden Tälern zur Marienverehrung anregte. Nach der Überlieferung traf Fra Bartolomeo seine Entscheidung nach einer  Erscheinung, die in der Nacht vom 15. August 1480, dem Fest der Himmelfahrt Mariens, gehabt hatte. Zu den Gründen, die Fra Bartolomeo dazu brachten, sich auf den Berg zurückzuziehen, kann man auch die neuerwachte Liebe zum Eremitenleben zählen, sowie, etwas sachbezogener, den Wunsch, einen Sacro Monte zu erreichen,  der ganz dem Marienkult gewidmet sein sollte.

3 Kapellen und die Verkündigungskirche
Kaum hatte sich der eifrige Mönch auf dem Berg niedergelassen - er wohnte noch in einer Grotte - begann er auf dem Gipfel des Bergs mit dem Bau einer Kapelle, die der Heiligen Maria Avvocata geweiht war. Gleich danach erreichte er nicht weit davon entfernt zwei weitere Kapellen unter dem Patronat der Heiligen Maria von Nazareth und der Pietà. Später wird er sich eine kleine Behausung bauen, die zur „casa del padre“ erweitert werden wird. Noch zu Lebzeiten Fra Bartolomeos entstand am Fuss des Bergs die Verkündigungskirche. Zu einem nicht näher bestimmten Zeitpunkt zwischen 1511-1513 wird diese die sterblichen Reste des Menschen aufnehmen, der auf dem Berg gelebt und die Marienverehrung gefördert hatte.

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