Tenero live! Sonntag

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Besammlung: 13.00 Uhr

Abfahrt: 13.21 Uhr
Ankunft: 17.24 Uhr

Tagesbericht

Nach langem Warten am Bahnhof Bassersdorf konnten wir dann doch endlich in den Zug steigen und in Richtung Süden fahren. Mit viel Gepäck beladen mussten wir um einen guten Platz kämpfen. Zum Glück war die Fahrt noch nicht so lange, denn es gab ein riesengrosses Chaos mit den Gepäckstücken. Also bei uns jedenfalls.

In Zürich mussten wir umsteigen. Wieder musste man sich mit seinen Gepäckstücken durchkämpfen und wieder begann der Kampf um die “guten” Plätze. In diesem Zug, der bis Bellinzona fuhr, konnte man sich's gemütlich machen. Die einen spielten Karten, andere chillten etwas und wieder andere plauderten einfach ein wenig. Die Fahrt war sehr heiss und vor allem viel zu lange. Auf der anderen Seite des Gotthards, sah man erleichterte Gesichter, denn jetzt konnte es nicht mehr lange dauern. In Bellinzona angekommen stiegen wir in einen anderen Zug um und die letzte halbe Stunde der Reise begann für uns. Wir fuhren durch kleine Dörfer, in denen man auch schon die ersten Palmen und typischen Tessiner Baustil sah.

Am Bahnhof von Tenero angelangt, erwarteten uns schon die ersten Lehrer, die schon einen Tag vorher ins Tessin gereist waren. Sie führten uns ins CST, das etwa eine Viertelstunde von dort entfernt ist. Zuerst erklärte Herr Obrist in einer kleinen Ansprache, wie es in diesem Lager zu und her gehen sollte. Und dann konnten wir uns in den Zelten einnesten. Auch da gab es wieder ein riesen Chaos, denn jeder wollte neben einer bestimmter Person schlafen.

Um 18:30 Uhr gab es das Abendessen. Die Küchenmannschaft, servierte uns feine Hörnli und Gehacktes mit Apfelmus. Um 20:00 Uhr mussten wir uns wieder vor dem Esssaal versammeln, denn die Klasse A2a hatte einen Parcours organisiert, um das Gelände und auch die eigene Sportgruppe kennen zu lernen. Die Nachtruhe war eigentlich um 22:30 Uhr geplant. Doch es war viel zu heiss um schlafen zu können, und die einen waren noch viel zu aufgedreht. In der Nacht gab es wohl kein Zelt, das früh schlief. Die Lehrer hatten es nicht leicht mit uns, denn sie kamen immer wieder rein und entnahmen uns Taschenlampen oder Handys. In unserem Zelt zum Beispiel mussten zwei Schülerinnen zu den Lehrerinnen schlafen gehen und zwei mussten mit Frau Arioli sechs Runden auf der Finnenbahn rennen. Endlich stellte sich dann mal Ruhe ein und alle schliefen. Viele Störefriede mussten allerdings in separaten Zelten oder in der Küche schlafen.

Fabienne Kälin